Willkommen in der Schwedenschanze in Kuhbier

Der Name "Schwedenschanze" entstand zur Zeit der Dreißigjährigen Krieges und blieb bis zur heutigen Zeit im Volksmund erhalten.
Gemeint ist damit eine von Bäumen bewachsene, von Verwitterunegen stark gezeichnete Wallanlage slawischen Ursprungs nördlich von Horst gelegen.
Um sich vor dem Untergang durch das Christentum zu schützen errichteten heidnisch gläubigen Slawen diese Anlage. Die Wälle lagen gut versteckt in sumpfigen, mit Gestrüpp bewachsenen Niederungen und waren durch Gräben und Palisaden zusätzlich geschützt.

Die Truppenmärsche im Dreißigjährigen Krieg führten immer wieder durch die Prignitz da sich hier die beliebtesten Übergänge über die Elbe und die Havel befanden. Die längst vergessenen Wallanlagen wurden dann durch die Bauern genutzt, um sich und ihr Vieh vor den Schweden zu schützen, die alles zerstörten, abbrannten und ausplünderten.
Außer dem Namen und den auffälligen Wällen ist von der "Schwedenschanze" nicht mehr viel erhalten.

In der heutigen Zeit ist die "Schwedenschanze" ein beliebtes Ausflugsziel, besonders zu Ostern, denn die Wälle eignen sich hervorragend zum Eiertrudeln...